Musiklager 2016 in St. George VD

Das 13. Lager der Jugendmusik Gilgenberg fand vom 2. Oktober bis am 8. Oktober in der französischsprechenden Schweiz statt. Die Gegend über dem Genfersee hiess uns bei der Ankunft mit einem wunderbaren Regenbogen willkommen. Dank der Unterstützung vieler Sponsoren und dem Kulturfonds des Kantons Solothurn war es möglich, ein Haus zu mieten, in dem viel Platz für Gesamtproben und Registerproben vorhanden war.

Kaum waren die Zimmer bezogen, fand am Sonntagnachmittag die erste Gesamtprobe unter der Leitung von Isabelle van Rijs statt. Da wurden zuerst Noten verteilt und Instrumente gestimmt. Schon nach dem Nachtessen tönten einige Passagen der neuen Stücke  ganz passabel.

Am Montag und Dienstag galt es,  die Stücke in den Registerproben ganz genau zu üben. Jedes Register konnte sich auf das Können seiner Leiterin oder seines Leiters  verlassen. Mit viel Geduld wurden schwierige Teile immer und immer wieder auseinandergenommen, geübt und wieder zusammengesetzt. Die Fortschritte waren jeweils nach dem Nachtessen in den Gesamtproben deutlich zu hören.

Um den stark beanspruchten Lippen der 10 bis 17 Jährigen etwas Entspannung zu bringen, konnten die Musikantinnen und Musikanten ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geniessen.

Sie besuchten im Dorf das Mühle- und Sägemuseum. Alle Maschinen in diesem Museum funktionierten ohne Elektrizität und durften ausprobiert werden. Am Mittwoch war der eigentliche Ausflugstag. Entlang der Panzersperren gelangte die Gruppe auf dem Tobleroneweg nach Nyon. Leider verbarg sich die schöne Aussicht über den See ganz im Nebel.

Am Donnerstag besuchten alle für drei Stunden den Baumpark im Dorf. Da war Kondition und Mut gefragt. Sei es bei den Parcours von Wipfel zu Wipfel oder bei den Sprüngen in die Tiefe.  Dies ganz nach dem Lagermotto: wild sounds!

Am Freitagnachmittag stand ein Konzert im Dorf auf dem Programm. Leider wehte eine stürmische und kalte Bise.  Deshalb war es unmöglich mit den Holzblasinstrumenten draussen zu spielen.  So blieb es bei dem einen Konzert in der Kirche von Oberkirch an dem Eltern, Verwandte und viele begeisterte Fans der Jugenmusik teilnahmen. Der grosse Applaus war Lohn für die vielen Übungsstunden im Lager.

Einmal mehr blicken wir auf eine erfolgreiche Woche zurück in der die Musikantinnen und Musikanten der Jugendmusik Gilgenberg mit den freiwilligen Leiterinnen und Leiter einen grossen musikalischen Schritt vorwärts gemacht haben. 

Nächster Anlass der Jugendmusik:  Adventsmusik am 24.Dez.16  um  14.00 Uhr  im Altersheim Nunningen.

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Die Jugendmusik Gilgenberg erobert den 1. Platz im Sturm

Im Rahmen der Musiktage beider Basel fand am Samstag, den 21. Mai 2016, auch der Musikpreis Dreiländereck in Kleinbasel statt. Bereits zum fünften Mal nahm die Jugendmusik Gilgenberg daran teil. Am frühen Morgen trafen sich etwa fünfundzwanzig Kinder und Jugendliche in Nunningen und traten mit Bus und Bahn die Reise nach Basel an. Die kleinen Instrumente mussten mitgeschleppt werden, die grösseren wurden mit zwei Autos zum Claraschulhaus befördert. Um 8.45 Uhr mussten sie dann eingespielt und gestimmt werden, bevor man um 9.25 Uhr im Volkshaus mit dem Vortrag beginnen konnte.

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Der Auftritt begann mit Blitz und Donner, der noch einige Sekunden verlängert werden musste, da plötzlich ein Notenständer weiche Knie bekommen hatte. „Hot and cold“ beherrschten die Jugendlichen aber so sicher, dass auch einzelne Anfangsschwierigkeiten nicht auffielen. Sofort wurden die Anwesenden von einer der Wettermoderatorinnen auf dem „Meteodach“ begrüsst. Sie versprach Eis und kühles Wetter, was dann mit „Frozen“ auch geboten wurde. Danach wurde ein Wetteralarm für die Region Basel angesagt, da es „Trumpets“ regnen würde. Aber schon bald wurden diese Trompeten unterbrochen, da eine dringende Sturmwarnung durchgegeben werden musste. Das Sturmtief Anna brachte mit ihrer Klarinette „Stormy Weather“ ins Volkshaus und lenkte wohl auch von einigen unsauberen Tönen im Hintergrund ab. Als das schlechte Wetter dann vorbei war, waren alle glücklich und brachten das mit „Happy“ auch musikalisch zum Ausdruck. Mit „Smoke on the water“ wurden dann auch noch die letzten Wolken weggefegt und ein sonniger Tag in Basel stand bevor, da die Rangverkündigung erst auf 15.15 Uhr angesetzt war.

Für die lange Wartezeit hatte die Verantwortliche der Jugendmusik, Käthi Grolimund, ein spezielles Programm zusammengestellt. Zuerst stieg man auf den Münsterturm, um festzustellen, dass sich wirklich kein Regen nahte und der Rhein ganz ruhig dahinfloss. Also wagte man sich auf dem Rückweg sogar auf die Fähre. Nach dem Mittagessen schöpften die Jugendlichen dann selber Papier und erfuhren viel Wissenswertes beim Besuch der Papiermühle.
Dann endlich ging’s zur Rangverkündigung. Einen Sieg in der Kategorie der unter Siebzehnjährigen hatte niemand erwartet, nicht einmal die Dirigentin, Isabelle van Rijs. Deshalb war die Freude riesig und man durfte müde, aber stolz den Rückweg antreten.

Herzlichen Glückwunsch und weiter so!

Jumu Siegerfoto

 

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Musiklager Jugendmusik Gilgenberg

Wieder führt der Musikverein Nunningen und die Stadtmusik Laufen ein Jugendmusiklager durch. In diesem Jahr fahren wir an einen der westlichsten Zipfel der Schweiz.  In der Woche vom Sonntag,  2. bis Freitagabend den 7.10.2016  musizieren wir im Lagerhaus La Nouvelle-lune in St. George.
Das Haus besitzt viel Platz und viele Zimmer. Es befindet sich etwas abseits vom Dorf. Trotzdem gibt es viele Möglichkeiten seine Zeit zu verbringen.
In der Lagerwoche wird täglich musiziert und verschiedene Ausflüge stehen auf dem Programm.
Die Kosten belaufen sich auf 180 Fr. pro JUMU Mitglied und 200 Fr. pro nicht Jugendmusikmitglied.

Die musikalische Leitung des Lagers hat Isabelle van Rijs, Dirigentin des Musikvereins Nunningen. Am Sonntag , den 9. Okt. findet das Schlusskonzert in der Kirche Oberkirch statt.
Anmeldungen bis Ende Mai an Käthi Grolimund, Ramstenrütti 12b, 4208  Nunningen / 061 791 94 12

Anmeldeformular hier Downloaden

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Aktuelles Herbst 2014

хороший денек!

Falls Sie das nicht verstehen, macht das gar nichts. Es heisst nämlich guten Tag auf Russisch. Über Putins aktuelle Politik kann man durchaus geteilter Meinung sein, aber die russische Kultur hat zweifellos viele weltbekannte Melodien hervorgebracht. Einige davon erklingen in unserem neusten Projekt, einem gemeinsamen Konzert mit dem gemischten Chor Nunningen und dem Musikverein Konkordia. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch das nächtliche Russland … über die Dächer von St. Petersburg, wo die Kinder mit einem kosakischen Wiegenlied in den Schlaf gesungen werden … vorbei an Wäldern und schneebedeckten Weiten bis nach Moskau. Dort erklingt nicht nur das „einsame Glöcklein“, sondern es wird auch wild getanzt mit Kalinka. Oder wäre Ihnen eine Polka, ein Walzer oder ein Marsch lieber? Auch das werden wir bieten mit dem berühmten Marsch und dem „Second Waltz“ aus der Jazzsuite von Shostakovitch.

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